Anmeldung und Kosten

Gesetzlich Krankenversicherte


Derzeit sind leider keine kurzfristigen Therapieplätze verfügbar1.

Zum Erstgespräch ist lediglich die Versichertenkarte mitzubringen, damit die Behandlung abgerechnet werden kann. Zur Klärung Ihres Anliegens und der Behandlungsnotwendigkeit finden zunächst ein bis höchstens drei Sprechstundentermine statt. Wenn eine Psychotherapie begonnen werden soll, stellt Ihr/-e Therapeut/-in nach spätestens vier probatorischen Sitzungen, die von der Krankenkasse in jedem Fall übernommen werden, einen Antrag auf Kostenübernahme an Ihre Krankenkasse, falls eine krankheitswertige psychische Störung vorliegt. Die Krankenkasse bewilligt, je nach Antragstellung, entweder bis zu 24 Sitzungen (Kurzzeittherapie) oder 60 Sitzungen (Langzeittherapie). Eine Verlängerung über diesen Zeitraum hinaus ist in begründeten Fällen grundsätzlich möglich.

Privat Krankenversicherte und Beihilfeberechtigte


Ob eine Therapie für Sie hilfreich ist, kann zeitnah in unserer Privatsprechstunde abgeklärt werden. In eine Psychotherapie können aufgrund der unten geschilderten Regelungen privat Krankenversicherte und Selbstzahler oftmals noch aufgenommen und behandelt werden, obwohl das Kontingent für die gesetzliche Krankenversicherung bereits erschöpft ist. Wenn Sie sich für eine Behandlung als Privatpatient oder Selbstzahler interessieren, wenden Sie sich bitte entweder per E-Mail oder telefonisch an uns, damit wir Ihnen einen Terminvorschlag machen können.

Wenn Sie privat krankenversichert sind, wird Ihre Krankenversicherungin aller Regel die Kosten für eine Psychotherapie übernehmen. Das genaue Vorgehen, die Anzahl bewilligter Sitzungen und die nötigen Formalitäten sind jedoch von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich. Bitte informieren Sie sich daher am besten schon vor einem Erstgespräch bei Ihrer Krankenversicherung über das Vorgehen und bitten Sie gegebenenfalls um die Zusendung der notwendigen Formulare. Ihr Therapeut wird Sie beim Antragsprozess gerne unterstützen.

Falls eine Beihilfeberechtigung besteht, sind in jedem Fall fünf probatorische Sitzungen beihilfefähig. Danach stellt Ihr Therapeut einen Antrag bei der zuständigen Beihilfestelle, bei dessen Genehmigung weitere 40 Sitzungen Einzeltherapie beihilfefähig sind. Eine Verlängerung um weitere 15 bis 35 Sitzungen ist in begründeten Fällen grundsätzlich möglich.

Selbstzahler

Wenn Sie sich für unsere Angebote interessieren, diese aber nicht in 
den Leistungskatalog der Krankenkassen fallen, besteht die Möglichkeit, 
die Kosten hierfür selbst zu tragen. Je nach Problemstellung und Auftrag 
an uns können hier unterschiedliche Kosten anfallen. Stets werden wir uns jedoch bemühen, eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung zu finden. Sprechen Sie uns gerne an.

 

1 Leider ist die Anzahl gesetzlich versicherter Patienten, die pro Praxis versorgt werden kann, begrenzt. Dies liegt vor allem daran, dass im Rahmen der vertragspsychotherapeutischen Versorgung pro Praxis und Quartal nur eine gewisse Anzahl an Leistungen mit den gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden kann. Im Gegensatz zu Privatpatienten und Selbstzahlern lässt sich die Versorgungskapazität also nicht durch eine Ausweitung der Sprechzeiten oder die Beschäftigung weiterer Psychotherapeut/-innen steigern, da jede/-r Psychotherapeut/-in eine eigene vertragspsychotherapeutische Zulassung durch die kassenärztliche Vereinigung benötigt, um mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen zu können.